Ciudad del Este
Ciudad del Este
In Ciudad del Este, früher war es die Stadt Präsident Strössner, leben heute über 100.000 Menschen. Es ist die drittgrößte Freihandelszone der Welt und dementsprechend quirlt es auch in der Stadt. Es kommen täglich Tausende von Einkaufstouristen aus Brasilien über die Grenze und wenn man selbst nach Brasilien zu den Wasserfällen oder zum Kraftwerk Itaipú fahren will, so muss man dadurch 1-2 Stunden Wartezeit an der Brücke mit einkalkulieren. Sehr günstig kann man hier Elektronikartikel, Kosmetik, Zigaretten und Spirituosen sowie Kleidung erstehen. Im Zentrum stehen die Hochhäuser dicht an dicht, alle Stockwerke voller Computerläden oder Film- und Fotokameras, den neuesten Computerspielen und alles was es neu auf dem Elektroniksektor gibt. An den Sonntagen allerdings ist Ciudad del Este eine tote Stadt, dadurch das die meisten Geschäfte geschlossen haben, kommen die brasilianischen "Einkaufstouristen" nicht über die Grenze. Durch den Bau des größten Wasserkraftwerks der Welt (Itaipú) hat sich das Bild der Stadt total gewandelt, wo früher karge Unterkünfte und Läden für die rund 10.000 Arbeiter standen, existieren heute breite Strassen, Hochhäuser, Banken, Spielcasinos und Hotels und viele internationale Restaurants. Die Stadt ist unbedingt sehenswert, nur passen Sie gut auf Ihre Handtasche und Wertgegenstände auf, denn leider ist auch hier die Kriminalität gestiegen. Von hier aus ist es nur noch ein "Katzensprung" zu den größten Wasserfällen der Welt, den Cataratas de Foz de Iguazú. Sie sind, egal ob von der argentinischen-, oder der brasilianischen Seite, auf jeden Fall, sehenswert. Ebenso finden sich kurz nach dem überschreiten der Grenze, das größte Wasserkraftwerk der Welt, Itaipú. Für jeden, der sich auch nur etwas für die Technik interessiert, sollte ein Besuch ein absolutes Muss sein.